Christian Altaner

Gemeinderatssitzung vom 09.01.2017

  • Infor­ma­tio­nen
  • Sanierung der Turn­halle
  • Umpla­nung des UG Turn­halle
  • Kinder­garten­neubau – Träger­schaft-
  • Empfehlun­gen der Bürg­erver­samm­lun­gen
  • Sicher­heitspaket für Sach­sen

Unter dem Punkt Infor­ma­tio­nen gab der Bürg­er­meis­ter bekan­nt, dass für die Feuer­wehren Vokersdorf/Rutzendorf und Alberndorf/Steinbach je ein TSF angeschaft wurde. Weit­er gab er bekan­nt, dass es bei dem Neubau des Kinder­gartens in Folge des schwieriegen Unter­grun­des zu ein­er Kosten­mehrung von 350.000 ‚- EUR kom­men werde.

Unter dem TOP Sanierung der Turn­halle gab der Architek Herr Högn­er bekan­nt, dass er etwas über­rascht sei, dass die Sanierung in 2017 begonnen wer­den soll, denn dies wurde nie in dieser Deut­lichkeit mit ihm kom­mu­niziert. Er führte aus, dass durch geän­derte Förderbe­din­gun­gen neue Punk­te in die Pla­nun­gen mit eingear­beit­et wer­den müssen, wie z.B. die voll­ständi­ge Bar­ri­ere­frei­heit. Für die Sanierung der Turn­halle beste­he seit dem 6.9.2016 eine Bau­genehmi­gung. Da durch die Gemein­de­v­er­wal­tung das Pro­jekt nicht weit­er ver­fol­gt wurde bzw. die notwendi­gen Infor­ma­tio­nen nicht weit­ergegeben wur­den, existiert noch kein Förderbescheid und auch keine schu­lauf­sichtliche Genehmi­gung. Wenn es sehr sportlich vor­angetrieben wird, kann zu Beginn der Som­mer­fe­rien mit der Sanierung begonnen wer­den. Sollte ein möglich­er Verzug ein­treten, der der fehlen­den Weit­er­gabe der Infos geschuldet sei, kann erst im Spätherb­st 2017 ange­fan­gen wer­den und die Fer­tig­stel­lung würde bis ins späte Jahre 2018 andauern. Der Rat hielt an seinen ambi­tion­ierten Zeit­plan fest und beauf­tragte das Inge­nieur­büro alles dafür zu tun das mit Schul­jahres­be­ginn 2017/2018 die Sanierung der Turn­halle begonnen wer­den kann.

Zu dem Tage­sor­d­nungspunkt Hor­tun­ter­bringung wirken sich die man­gel­nde Kom­mu­nika­tion zwis­chen Bürg­er­meis­ter und Pla­nungs­büro noch deut­lich­er aus, da kein­er­lei Infor­ma­tio­nen zu Details, wie Größe, Anzahl der Kinder, Aus­gestal­tung der Räum­lichkeit­en und Ähn­lich­es besprochen wur­den. Dies muss unverzüglich erfol­gen und dem Inge­nieur­büro mit­geteilt wer­den, um die Pla­nun­gen zu ergänzen und einen Förder­antrag zu stellen. Es wurde durch den Rat der moniert, das bere­its Sitzun­gen des Kinder­garte­nauss­chuss­es stat­tfan­den und besproch­ene Punk­te nicht weit­ergegeben wur­den. Ich habe angeregt, dass in der Sitzung des Kinder­garte­nauss­chuss­es am 26.1.2017 die Details besprochen wer­den, um in der Folge dem Inge­nieur eine Pla­nungs­größe mitzugeben, ins­beson­dere die bere­its besproch­enen Infor­ma­tio­nen bzw. Pla­nun­gen. Der Rat beschloss mit 17 zu null Stim­men, dass die Fir­ma Högn­er mit der Umpla­nung beauf­tragt wird.

Ohne Diskus­sio­nen wurde ein­stim­mig beschlossen, dass die Gemeinde Sach­sen die Träger­schaft für den Kinder­garten übern­immt.

Bei den Behand­lun­gen der Pro­tokolle der Bürg­erver­samm­lun­gen fiel auf, dass noch keine Ergeb­nisse der von den Bürg­ern ange­sproch­enen Punk­te mit­geteilt wer­den kon­nte. Eben­so war immer The­ma, dass zu schnell gefahren wird und hier Abhil­fe geschaf­fen wer­den soll.

Im Rah­men des Tage­sor­d­nungspunk­tes Sicher­heitspaket für Sach­sen führten sowohl Bürg­er­meis­ter Müller wie auch Bürg­er­meis­ter Bodäch­tel aus, dass der Antrag mehr wie berechtigt sei und auf diesem Gebi­et etwas getan wer­den müsse. Ich habe nochmals die Notwendigkeit der Umset­zung des Maß­nah­men­pakets dargelegt. Ins­beson­dere die Unter­stützung der Sach­sen­er Bürg­er im Rah­men eines Förder­pro­gramms, wie auch die Notwendigkeit der punk­tuellen Videoüberwachung. Es wurde zugesichert, dass im Haushalt die notwendi­gen Finanzmit­tel berück­sichtigt wer­den und um eine Pla­nungs­größe über Fak­ten und Zahlen zu Ein­brüchen in Sach­sen zu haben, der Leit­er der Polizei­in­spek­tion Ans­bach im Rah­men ein­er Sitzung ein­ge­laden wer­den soll.

Unter dem Tage­sor­d­nungspunkt Anfra­gen musste ich meinen Unmut darüber kund­tun, dass es für mich völ­lig unver­ständlich ist, eine Kosten­mehrung von 350.000 € zu züglich 20% Hornorarkosten wort­los zu akzep­tieren. Der Architekt Herr Scheuen­stuhl habe dem Rat den Bau­platz nach­haltig emp­fohlen und als die ein­fach­ste und bil­lig­ste Vari­ante dargelegt, trotz der Bedenken einiger Ratsmit­glieder bezüglich des Bau­grun­des und dessen frühere Ver­wen­dung als Teichan­lage. Dies wirft nun die Frage auf, ob der Architekt unsere Äußerun­gen und Wün­sche angemessen berück­sichtigt hat und wer die Ver­ant­wor­tung für die Kosten­ex­plo­sion übernehmen wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: