Christian Altaner

Gemeinderatssitzung vom 10. Juni 2013 in Sachsen b. Ansbach

  • Ver­gabe von Aufträ­gen für die Schul­sanierung
  • Bürg­er­s­tiftung „Sach­sen“
  • Beteili­gung an der Ehre­namt­skarte
  • Errich­tung eines Win­ter­gartens
  • Anfragen/Diverses

  • Durch den Inge­nieur Her­rn Högn­er wur­den die Ergeb­nisse der Auss­chrei­bung für die einzel­nen Gew­erke vorgestellt. Im Sanierungsauss­chuss wurde jede einzelne Posi­tion und deren Umfang besprochen. Dabei wur­den auch mögliche Fir­men fest­gelegt, die evtl. ein Ange­bot für die Arbeit abgeben kön­nen. Dank der guten Vorar­beit des Auss­chuss­es kon­nte der TOP sehr zügig abgear­beit­et wer­den. Die Dachsanierung wurde für ca. 52.000,- EUR vergeben, die Gerüs­tar­beit­en für ca. 65.000,- EUR (die Standzeit für das Gerüst beträgt ca. 75 Wochen), Spen­gler arbeit­en wur­den für ca. 78.000,- EUR und die Arbeit­en für die Zim­mer­er für ca. 46.000,-. Es kon­nten die Aufträge ins­ge­samt für ca. 125.000,- EUR gün­stiger vergeben wer­den, als berech­net.
  • Vorgestellt wurde durch Her­rn Peschko von der Sparkasse Ans­bach das Mod­ell ein­er Bürg­er­s­tiftung und dass die Sparkasse, die Grün­dung ein­er Bürg­er­s­tiftung von Sach­sen bei Ans­bach mit je 2,- EUR pro Ein­wohn­er unter­stützen würde. Kri­tisch ange­merkt wurde jedoch, dass durch die Infla­tion und die entste­hen­den Kosten für die Ver­wal­tung der Stiftung, sich das Kap­i­tal jährlich ver­ringern würde und Erträge auf die näch­sten Jahre nicht aus­geschüt­tet wer­den kön­nen. Im Grunde ist eine Bürg­er­s­tiftung Sach­sen eine gute Sache, jedoch ist sie beim derzeit­i­gen Zin­sniveau kri­tisch zu betra­cht­en. Auf­grund der fehlen­den Infor­ma­tio­nen der Frak­tio­nen im Vor­feld wurde der Tage­sor­d­nungspunkt abge­set­zt, damit eine Beratung in den Frak­tio­nen möglich ist.
  • Die SPD-Frak­tion stellte den Antrag, dass die Gemeinde Sach­sen bei Ans­bach sich aktiv an der Unter­stützung der Ehre­namt­skarte beteili­gen soll. Konkret wurde vorgeschla­gen, dass die Gemeinde einen Zuschuss von 10,-EUR gewähren soll, u.a. bei Kursen von der VHS. Es kam zu einiger Diskus­sion was genau die Gemeinde bezuschussen soll bzw. wie hoch ein solch­er Zuschuss sein kann. Ich habe daher den Antrag gestellt, die Modal­itäten und die Aus­gestal­tung im Kul­tur­auss­chuss zu berat­en und das Ergeb­nis dem Gremi­um zur Beschlussfas­sung vorzule­gen. Meinem Ansin­nen kon­nte sich der Gemein­der­at anschließen.
  • Kein­er­lei Diskus­sion gab es bei dem Punkt der Bau­genehmi­gung eines Win­ter­gartens für ein Haus „Am Hang“. Dieser Punkt wurde ein­stim­mig beschlossen.
  • Unter dem Punkt Anfra­gen hat­te ich eini­gen Klärungs­be­darf.  So wur­den in zwei Fällen Schreiben von Bürg­ern an den Gemein­der­at gerichtet, die beim Bürg­er­meis­ter eingin­gen, aber nie weit­ergeleit­et wur­den. Pikant daran ist, dass in einem Schreiben Bürg­er 400,- EUR der Gemeinde spenden woll­ten, dieses Schreiben jedoch von Bürg­er­meis­ter Müller nicht weit­er bear­beit­et wurde. Ich habe daher beantragt, diesen Punkt in der näch­sten Sitzung zu berat­en. Weit­er fragte ich an, wegen einem Artikel über den Besuch des bay­erischen Finanzmin­is­ters Dr. Markus Söder in Sach­sen bei Ans­bach, welchen ich für das Amts- und Mit­teilungs­blatt ver­fasst hat­te, warum dieser nicht abge­druckt wird. Die mir im Vor­feld zuge­sandte Antwort lautete, dass „parteiliche Ver­anstal­tun­gen nicht im Amts­blatt abge­druckt wer­den“. Auf meine Bitte hin, diese Entschei­dung nochmals zu über­denken, da im Sep­tem­ber 2012 im Amts­blatt ein Artikel von ein­er durch die UWG durchge­führten Ver­anstal­tung abge­druckt wurde. Beant­wortet Bürg­er­meis­ter Müller mit einem ener­gis­chen“ NEIN“!

4 Gedanken über “Gemeinderatssitzung vom 10. Juni 2013 in Sachsen b. Ansbach

  1. Ingo Hermann

    Sehr geehrter Herr Altan­er, vie­len Dank für ihren Ein­satz zum The­ma Spende von 400 Euro von Bürg­ern aus Sach­sen. Es wäre doch wirk­lich schade, wenn sich Bürg­er für die Gemeinde ein­set­zen und diese Ini­ta­tive nicht gewürdigt wird. Ich würde mich freuen an dieser Stelle über den aktuellen Sach­stand Infos zu erhal­ten. Viele Grüße Ingo Her­mann

    1. Christian Altaner Beitrags Autor

      Sehr geehrter Herr Her­mann,
      es ist für mich eine Selb­stver­ständlichkeit, mich dafür einzuset­zen, wenn Bürg­er der Gemeinde Sach­sen bei Ans­bach sich für ihre Heimat­ge­meinde ein­brin­gen und mit ihrer Spende die Anschaf­fung von Spiel­geräten für einen Kinder­spielplatz unter­stützen wollen. Ich habe bei Her­rn Bauer, der derzeit in Vertre­tung für Her­rn Müller das Amt ausübt nochmals vorge­sprochen und mich für eine zeit­na­he Ver­wen­dung des Geldes aus­ge­sprochen. In diesem Gespräch habe ich angeregt, dass die Gemeinde diese Spende erhöhen möge, um die Anschaf­fung eines guten Spiel­gerätes für einen der Sach­sen­er Kinder­spielplätze zu ermöglichen. In der Sitzung des Bauauss­chuss­es am 24.06.2013 wurde entsch­ieden, dass vor ein­er Anschaf­fung eines Spiel­gerätes, erst ein geeigneter Stan­dort gesucht und durch den Bauhof geprüft wer­den soll.

    1. Christian Altaner Beitrags Autor

      Sehr geehrter Herr Her­mann,

      nach­dem ich beantragt hat­te, dieses The­ma durch den Gemein­der­at zu behan­deln, stand das The­ma auf der Tage­sor­d­nung der ver­gan­genen Sitzung des Bauauss­chuss­es im Juni. In einem Tele­fonat unmit­tel­bar vor der Sitzung habe ich nochmals darum gewor­ben, eine zeit­na­he Lösung zu find­en und ein Spiel­gerät unter zusät­zlich­er finanzieller Beteili­gung der Kom­mune anzuschaf­fen.
      Das Ergeb­nis der Sitzung war, dass ggf. ein Spiel­gerät angeschaft wer­den soll und dieses auf dem Spielplatz im Neubauge­bi­et Bergfeld aufge­baut wer­den kön­nte. Der Kinder­spielplatz am Vere­in­sheim soll noch durch den Bauhof über­prüft wer­den, ob über­haupt aus­re­ichen­der Platz zur Auf­stel­lung eines Gerätes vorhan­den ist. Eine Entschei­dung zur Anschaf­fung wurde in der Sitzung nicht getrof­fen.
      Ein mehr wie unbe­friedi­gen­des Ergeb­nis, welch­es durch die ver­ant­wortlichen Bürg­er in dieser Angele­gen­heit auch so aufgenom­men wurde.
      Es wur­den daher nochma­lig Gespräche der sel­bi­gen mit Bürg­er­meis­ter Müller geführt. Ein Ergeb­nis ste­ht bis heute noch aus.

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