Christian Altaner

Zur Gemeinderatssitzung vom 11.03.2013

Bericht Gemein­der­atssitzung am 11. März 2013

  • Erschließung des neuen Bauge­bi­etes Bergfeld I
  • Infor­ma­tio­nen
  • Krip­pen­neubau
  • Lüf­tungssys­teme
  • Anfra­gen

Erschließung des neuen Bauge­bi­etes Bergfeld I

Nach den Beratun­gen in der Gemein­der­atssitzung vom 04.02.2013 und im Bauauss­chuss (BAS) vom 11.03.2013 wurde dieser Bauen­twurf wieder dem Rat vorgelegt. Wie im Bauauss­chuss disku­tiert, wur­den die drei fol­gen­den Möglichkeit­en erörtert.

Schmutzwasser­entsorgung:

  1. -Ein­leitung in die Guten­bergstraße Kosten 130 000 €
  2. -Ein­leitung in die Bahn­hof­s­traße Kosten 230 000 €
  3. -Ein­leitung in Milmers­dorf Kosten 205 000 €

Nachteil Guten­bergstr.: Hohe Auf­schüt­tung der nördl. Grund­stücke, Hebe­w­erke für Kelleren­twässerung

Nachteil Bahn­hof­str.: Hebe­w­erke für Kelleren­twässerung, tiefe Kanäle (bis 8m), teuer

Vorteil Milmers­dorf : Aus­baufähig, Frei­fließver­fahren, keine Hebe­w­erke für Kelleren­twässerung

Es wurde ein­stim­mig für die Vari­ante 3 votiert.

Straßen­bau:

Vorschlag des BAS war, die Stich­wege zum Spielplatz sollen geteert. Die Mehrheit entsch­ied sich für geteerte Stich­wege. Anson­sten wurde der Vorschlag BAS ein­stim­mig angenom­men.

 Wasser­leitung:

Die Erschließung soll nur bis zum let­zten Hau­san­schluss durchge­führt wer­den. Keine Blind­leitun­gen aus Hygien­e­grün­den. Dieser Vorschlag wurde gegen 3 Gegen­stim­men angenom­men.

Ver­gabev­er­fahren:

Herr Zenker schlägt eine beschränk­te Auss­chrei­bung vor, damit in der näch­sten GR-Sitzung die Ver­gabe durchge­führt wer­den kann. Diesen Vorschlag lehnt der GR bei Stim­men­gle­ich­heit (7:7) ab. Die Ver­gabe soll jet­zt durch den BA erfol­gen.

Nur ein Gedanke: Wäre der Entwurf bere­its in der BAS vor der let­zten GR-Sitzung vor­ber­at­en wor­den, hätte er in der let­zten GR-Sitzung beschlossen wer­den kön­nen und der Zeit­druck wäre ver­mieden wor­den.

Infor­ma­tio­nen

-  Für das Schöf­fe­namt gin­gen bei der Gemein­de­v­er­wal­tung 8 Bewer­bun­gen ein.

-US-Army Info Hub­schrauber­flüge

- Die Bau­genehmi­gung für das KIBIZ wurde erteilt

Krip­pen­neubau

Die Heizungsan­lage für die Schule ist so groß dimen­sion­iert, dass sie auch für das KIBIZ aus­re­icht. Daher wird eine Umpla­nun­gen der Heizungsan­lage im KIBIZ erstellt wer­den. Laut Fir­ma Peter Haustech­nik entste­hen dadurch keine Mehr- oder Min­derkosten.

Der Auf­trag wurde ein­stim­mig an die Fa. Peter, Dür­rwan­gen zum Ange­bot­spreis von 59 247,94 € vergeben

Lüf­tungssys­teme (Antrag Bodäch­tel)

Mehrheitlich wude der Antrag des GMR Johann Bodäch­tel angenom­men (8:6). Danach soll das Büro Scheuen­stuhl beauf­tragt wer­den, den nachträglichen Ein­bau von kon­trol­lierten Lüf­tungssys­te­men in die Grup­pen­räume im Erweiterungs­bau des KIBZ vorzuse­hen. Eine Kosten­schätzung ist dem Gemein­der­at vorzule­gen. Es kon­nte vom Bürg­er­meis­ter nicht gesagt wer­den, ob sich die im Schreiben des Pla­nungs­büros angegeben Kosten von 15000 € auf eine Ein­heit beziehen oder ob es die Gesamtkosten sind.

Es war eine sehr inten­sive Diskus­sion, bei der die Befür­worter GMR Meißn­er die rechtliche Unsicher­heit anführte, ob laut der ein­schlägi­gen DIN und den Berech­nun­gen des Inge­nieur der Ein­bau vorgeschrieben ist oder nicht. Laut Pla­nungs­büro ist eine Lüf­tungsan­lage nicht notwendig. Ander­er­seits wur­den der Wartungsaufwand, Lärm­beläs­ti­gung und Effek­tiv­ität  dieser Anlage inten­siv disku­tiert.

Anfra­gen

Unter Anfra­gen wollte GMR Klaus Eber­hardt wis­sen, welche Kosten für die Schul­fi­nanzierung in Licht­e­nau auf die Gemeinde Sach­sen zukom­men. Die Antwort dazu war, dass diese ihre Berück­sich­ti­gung im Haushalt find­en. Weit­er wollte GMR Klaus Eber­hardt wis­sen wann die näch­ste LISA-Sitzung stat­tfind­et. Dazu bekam er keine abschließende Antwort.

 Anmerkung in eigen­er Sache:

Da ich krankheits­be­d­ingt nicht an der Sitzung teil­nehmen kon­nte, danke ich meinem Stel­lvertreter Lud­wig Sum­mer, dass er diesen Gast­beitrag für meinen Blog geschrieben hat. Vie­len Dank Lud­wig!

 

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